Soll ich's wirklich machen - oder lass' ich's lieber sein?

  • Soll ich zu Tante Käthes 70sten Geburtstag gehen oder lieber Zeitungen austragen?
  • Ist es besser in der Stadt am Arbeitsplatz zu wohnen oder jeden Tag zu pendeln?
  • Ist es gerechtfertigt, dass Topmanager Millionenbeträge verdienen?
  • Warum hat Obelix eine GmbH & Co KG, wäre nicht eine OHG besser?
  • Sind Deutschlands Exportüberschüsse ein Grund zum Feiern?
  • Und soll Griechenland nicht doch raus aus dem Euro?

Diesen und mehr Fragen widmen wir uns im vierstündigen Fach Wirtschaft, schrecken nicht davor zurück, rein egoistisch im Sinne des homo oeconomicus zu denken, vergessen dabei aber nicht die Opportunitätskosten mit einzubeziehen. Und auch wenn es rational sein sollte, etwas zu tun - handeln wir dann trotzdem so? Oder was beeinflusst uns, oder Firmen, oder die Regierung und andere Akteure wie die Europäische Union bei der Entscheidung für oder gegen eine Sache. Denn diese Akteure bilden den Kern des Wirtschaftsunterrichts, der sich an den vier Sektoren Haushalt, Unternehmen, Staat und Ausland orientiert.

Zudem gründet jeder Kurs eine eigene Schülerfirma und erfährt für ein Jahr, was es heißt Unternehmer zu sein, ein Produkt zu entwickeln, eine Abteilung zu führen und den Anteilseigner der Firma Rede und Antwort zu stehen.

Mit der Einführung des neuen Bildungsplans wird das Fach Wirtschaft von Klasse 8 - 10 einstündig unterrichtet. auch dabei geht es um konkrete Fragen, z. B. darum, wie der Preis für Schokolade zustande kommt, warum das Handy in die Schuldenfalle führen kann, und was man als Konsument eigentlich für Rechte hat. Und auch hierbei steht das ökonomische Prinzip nicht über allem, sondern ist gleichbedeutend mit anderen Aspekten wie z. B. der Nachhaltigkeit und der sozialen Gerechtigkeit.

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