Religion

Der Religionsunterricht reflektiert die Frage nach Gott, nach einer Deutung der Welt, nach dem Sinn des Lebens und den Normen des Handelns. Er macht vertraut mit der Wirklichkeit des Glaubens und der zugrunde liegenden Botschaft und befähigt zur Auseinandersetzung mit Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen und Ideologien und fördert Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Religionen. Er motiviert zu religiösem Leben und verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft. Der Glaube selbst entzieht sich einer Überprüfbarkeit. In den Lehrenden begegnet der Schüler konkret Zeugen des Glaubens.

Ziele:
Sowohl der evangelische als auch der katholische Religionsunterricht sollen zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen und helfen, den Glauben denkend zu verantworten. Der RU ist offen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Überzeugungen:

  • Er hilft dem gläubigen Schüler, sich bewusster für diesen Glauben zu entscheiden.
  • Dem suchenden oder zweifelnden Schüler bietet er die Möglichkeit, das Evangelium zu entdecken, die Antworten der Kirche(n) kennen zu lernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
  • Dem nicht glaubenden Schüler gibt er die Möglichkeit, den eigenen Standpunkt klarer zu erkennen und ihn mit einer gläubigen Haltung zu konfrontieren.


Ökumenische Zusammenarbeit:
Ökumene ist an unserer Schule eine Selbstverständlichkeit. Die Fachschafts-Sitzungen finden weitgehend gemeinsam statt, so dass alle Planungen von allen mitgetragen werden können. Dabei versuchen wir, die jeweils eigenen Standpunkte nicht zu verwischen, sondern uns die jeweils andere Überzeugung und Tradition bewusst zu machen und zu respektieren. Gegenseitige Besuche im Unterricht, Interviews etc. ergaben immer wieder anregende Religionsstunden zum Thema Ökumene.

Gemeinsame Projekte:

  • Sozialpraktikum in Klasse 8:
    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 absolvieren ein 18-20 stündiges Sozialpraktikum in einer sozialen Einrichtung wie beispielsweise Pflegeheimen, Behindertenwerkstätten oder der Diakonie. So können die Schülerinnen und Schüler im Unterricht Gelerntes in die Praxis umsetzen und erlernen exemplarisch einen von Nächstenliebe geprägten Umgang mit ihren Mitmenschen.
  • Schülergottesdienste:
    Während des Schuljahres werden zwei Gottesdienste (vor Weihnachten und vor Ostern) abwechselnd vom Friedrich-Schiller-Gymnasium, der Anne-Frank-Realschule und der Tobias-Mayer-Werkrealschule veranstaltet. Interessierte Schülerinnen und Schüler bereiten gemeinsam mit ihren Lehrkräften einen schülernahen Gottesdienst vor. Zusätzlich werden von Gemeindepfarrern ein Schuljahresanfangs- und ein Schuljahresendgottesdienst angeboten.
  • Schulseelsorge:
    Bei seelischen, familiären und schulischen Problemen sind die Religionslehrerinnen und Religionslehrer zu jeder Zeit ansprechbar. Die Schülerinnen und Schüler erreichen sie über das Sekretariat oder persönlich. Während der mündlichen Abiturprüfungen besteht ein Bereitschaftsdienst der Fachschaft Religion, um Schülerinnen und Schüler nach den Prüfungen, wenn gewünscht, aufzufangen und zu unterstützen.
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