Warum Italienisch lernen?

Für Italienisch gibt es viele gute Gründe!

Man kennt und schätzt Italienisch als melodische Sprache aus dem Urlaub, dem Radio oder der Oper, liebt Pizza und Pasta oder staunt über Venezia und den Lago di Garda. Viele Schüler und Eltern sind sich aber wegen der geringen Verbreitung des Italienischen auf der Weltkarte unsicher, ob es sich lohnt, diese Sprache zu erlernen. Bei dieser Entscheidung möchten wir, die Italienischlehrer des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach am Neckar, mit einigen Denkanstößen behilflich sein.


Die kulturelle Bedeutung Italiens

Von Italien gehen – nicht erst seit Goethes Reisen – in fast allen wichtigen Bereichen von Musik, Kunst, Literatur, Architektur, Mode aber auch Handel und Bankwesen Impulse für Europa aus.

  • 2/3 aller von der UNESCO zum „Weltkulturerbe“ ernannten Kunstschätze befinden sich in Italien. 
  • Eine eingehende Beschäftigung mit Archäologie, Kunst, Mode, Design und Musik wird durch einen Italienaufenthalt und durch Italienischkenntnisse bereichert oder erst ermöglicht.


Die Nähe Italiens

Italienisch ist zwar keine Weltsprache, aber Italien liegt nahe. Und dies gleich in verschiedener Hinsicht:

  • Von allen romanischen Sprachen hat sich Italienisch am wenigsten von der Muttersprache Latein entfernt, aber auch Kenntnisse in Französisch – vor allem im Satzbau und im Bereich des Wortschatzes – erleichtern das Erlernen von Italienisch erheblich.
  • Auch räumlich liegt Italien nahe. Zahlreiche Marbacher sind Italiener. Im Stadtbild sind sie nicht zu übersehen.
  • Nek und Eros haben einen Stammplatz in unseren Radioprogrammen, Parmesan und Mozzarella auf dem Einkaufszettel.
  • Für die Schüler bedeutet dies, das Gelernte im Alltag anwenden zu können. Und zwar subito!!!


Der Schüleraustausch Marbach am Neckar – Rom

Dem unmittelbaren Erleben von Sprache dient auch der Schüleraustausch in der Mittelstufe mit unserer Partnerschule in Rom. Die Freude, wie viel schon gesagt und verstanden werden kann, und das Erleben italienischer Gastfreundschaft tragen erheblich dazu bei, die Motivation für das Fach zu erhalten und zu stärken.

Und wer sagt, dass man hinterher nicht öfter zu den neuen Freunden fahren kann? Schließlich gibt es Ferien! Eine solche Gelegenheit zu intensiven Kontakten zu Italienern bietet sich in späteren Jahren nicht mehr so leicht (und günstig: Gesamtkosten für beide Besuche ca. 350,- Euro).


Die beruflichen Perspektiven

Italien ist längst – entgegen gängiger Klischees – eine führende Industrienation geworden (Mitglied der G7 Staaten) und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Italien, insbesondere aber Baden-Württemberg und Italien sind eng geknüpft.

Die Bedeutung Italiens drückt sich in einer steigenden Nachfrage von Italienischkenntnissen als Berufsqualifikation aus. Dem tragen mehrere Universitäten (u.a. Reutlingen, Bonn, Passau) Rechnung, indem sie Studiengänge anbieten, die Italienisch integrieren (Jura, BWL, Kulturwirt und auch die B.A.-Studiengänge).

Italienisch also nicht nur für den Urlaub, sondern auch als Investition in die Zukunft in einem Europa, dessen Bedarf an vielsprachigen Bürgern und Arbeitskräften steigt.


Neugierig geworden?

Gerne beraten wir Euch in einem persönlichen Gespräch und stehen für alle weiteren Fragen gerne zur Verfügung.

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