Didaktische Prinzipien

Eine umfassende Erziehung zur Demokratie ist darauf angewiesen, dass der Unterricht in allen Fächern und das Schulleben sich als Raum verstehen, in dem die oben genannten Kompetenzen in einem überschaubaren Rahmen erworben und umgesetzt werden können.
Im Mittelpunkt aller didaktischen Überlegungen steht das Politische. Für die Unterrichtsplanung und -umsetzung sind dementsprechend folgende didaktische Prinzipien grundlegend:

  • der enge Bezug zur politischen Aktualität und zu den jeweiligen Konflikten und Problemen (Problemorientierung);
  • die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Interessen, Sichtweisen und wissenschaftlichen Standpunkten (Kontroversität, Wissenschaftsorientierung);
  • die Differenzierung und Verknüpfung von Analyse- und Erfahrungswissen (Exemplarisches und Kategoriales Lernen, Handlungsorientierung).

Quelle: Bildungsplan Gymnasium S. 258-259.

Probleme treten in unserem Leben ständig auf und Menschen wollen diese Probleme auch lösen. Allerdings stellt es sich her häufig heraus, dass die gefundenen Lösungen oder Lösungswege für bestimmte Probleme Mängel aufweisen bzw. auch von Menschen nicht akzeptiert werden. Genau hier setzt die Politik ein und versucht einen Wandel in der bisherigen Lösung vorzunehmen, um diesen Mängeln entgegenzuwirken. Dieses andauernde Überarbeiten und Verbessern der Probleme bzw. Lösungswege dieser Probleme nennt man Politikzyklus. Dieser Politikzyklus wird schon in Klasse 9 kontinuierlich eingeübt, um sämtliche Kompetenzen den Schülern zu vermitteln.
Hier auch graphisch dargestellt:

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